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  • Stefan Möller

Massive Missstände an Erfurter Schule?



Dieser Artikel gibt nachfolgend einen Beitrag der AfD-Fraktion im Erfurter Stadtrat wieder, der am vergangenen Freitag auf deren Facebookseite erschien:


Wir haben auf unseren Beitrag zum Corona-Management der Kooperativen Gesamtschule "Am Schwemmbach" (KGS) zwei Rückmeldungen von Schülern erhalten, die sich an unseren Erfurter Landtagsabgeordneten und Fraktionsvorsitzenden Stefan Möller gewandt haben. Dabei sind unserem Abgeordneten in wesentlichen Punkten übereinstimmende Sachverhalte mitgeteilt worden, die darauf schließen lassen, dass der Maskenzwang an der Schule nur die sichtbare Spitze des Problem-Eisberges ist.


Die beiden Schüler (wir gendern nicht!) beklagen jedenfalls eine Vielzahl von Missständen an der KGS:


Ein wesentlicher Vorwurf lautet, dass ein geordneter Schulbetrieb oft nicht möglich sei, weil eine ausgeprägte Durchsetzungsschwäche auf Seiten vieler Lehrer, zum Teil gepaart mit politisch-korrektem Verhalten, auf zum Teil massiv störende Disziplinlosigkeit einzelner Schüler trifft und diese nicht in ihre Schranken zu verweisen vermag. Die Umstände, die uns hier geschildert werden, würde man eher in einer Problemschule in Berlin vermuten. So sollen Lehrer von Schülern z.B. mit Schneebällen, Tampons und weiteren Gegenständen ohne erkennbare Konsequenzen beworfen worden sein. Bemängelt wird, dass Lehrer sich viel zu oft den Schüler mit Verhaltensstörungen widmen (müssen), während sie sich um die lerninteressierten Schüler kaum noch kümmern.


Ein weiteres massives Problem soll der Mangel an Lehrern und Unterrichtsräumen sein. Letzteres führt dazu, dass der Unterricht in zwei verschiedenen Schulen stattfindet, was sich auf den Unterrichtsablauf störend auswirkt. Die Stundenpläne sollen schlecht organisiert sein, so dass sich beispielsweise sechs Unterrichtsstunden mit vielen Freistunden dazwischen auf den ganzen Tag verteilen.


Das Lehrerkollektiv wird als nervlich zum Teil sehr stark angegriffen geschildert. Einige Lehrer sind deswegen demnach bereits längere Zeit und wohl auch wiederholt ausgefallen. Die Folge sind massiver Unterrichtsausfall und permanente Lehrerwechsel in wichtigen Fächern. Besonders schlimm sei das Problem im Bereich des Mathematikunterrichts. Langer Unterrichtsausfall führt in einigen Fällen auch dazu, dass für Schüler mit schwachem Start ins Schuljahr keine reale Chance mehr auf eine Notenverbesserung bestehen.


Die Überforderung der Lehrer führt auch dazu, dass hilfesuchenden Schüler, die z.B. krankheitsbedingt Unterricht verpasst haben, von Lehrern nicht weitergeholfen wird, sondern diese an die Mitschüler verwiesen werden.


Verschärft wurden die bereits existierenden Probleme in den letzten Jahren durch den weiteren Aufwand, den schlecht deutsch sprechende ausländische Schüler verursachen. Beschrieben werden zudem Einzelfälle einer den Unterricht und den Schulfrieden störenden Integrationsunwilligkeit. So soll es beispielsweise zwischen ausländischen Schülern zu gewalttätigen Auseinandersetzungen aus religiösen Gründen (Islam) gekommen sein, für die zum Teil aus nichtigen Anlässen entstanden sind. Beschrieben wird unter anderem auch die massive Frauenfeindlichkeit einzelner ausländischer Mitschüler und Drogenprobleme. Den Schilderungen zufolge reagierten die Lehrer auf diese Herausforderungen mit Beschwichtigen und Kleinreden in dem Sinne, dass dies aus Traumatisierungen und Problemen im Elternhaus herrührt. Konsequente Grenzen für derartiges inakzeptables Verhalten wurden nicht aufgezeigt. Dass sich insofern ergebende Unverständnis seitens einzelner Schüler soll von einer Lehrkraft mit dem sinngemäßen Hinweis beantwortet worden sein, dass auch „wir uns integrieren müssen“. Abgerundet wird die Schilderung dieses Problembereichs mit dem Hinweis, dass ein ausländischer Schüler offensichtlich um mehrere Jahre älter war, als angegeben wurde, was wohl weithin bekannt aber achselzuckend hingenommen wurde.


Beschrieben wird auch ein vergiftetes politisches Klima an der Schule. Andersdenkende, d. h. Schüler und Lehrkräfte, die dem politisch linken Mainstream nicht folgen und z.B. eine Affinität für die AfD oder Skepsis hinsichtlich der Angemessenheit der Corona-Maßnahmen erkennen lassen, haben es demnach an der Schule schwer. Sie müssen mit oberflächlichem Abkanzeln durch politisch offenkundig links stehende Lehrer rechnen, ihre Argumentation wird als „Gelaber“, „rechte Hetze“ oder „Verschwörungstheorie“ herabgewürdigt. Da die AfD bei einer der letzten Schulwahlen vergleichsweise hohe Ergebnisse erzielt hatte, wurde diese im Sozialkundeunterricht im Gegensatz zu allen anderen Parteien nicht objektiv und neutral anhand des Wahlprogramms beurteilt, sondern anhand der negativen medialen Einordnung. Antifa-Organisationen und Organisationsformen wurden als völlig normal dargestellt. Arbeiten von Schülern, die sich mit der aktuellen Politik auseinandersetzen, werden von einigen Lehrern gezielt über Hinweise auf zu verwendende Quellen auf Positionen des linken politischen Spektrums gelenkt, die alles andere als neutral sind. Insgesamt ergibt sich nach den Schilderungen an der Schule ein Klima der Angst, sich politisch zu einzelnen regierungskritischen Positionen, insbesondere solchen die auch von der AfD vertreten werden, zu bekennen. Dies soll im Übrigen auch Lehrer betreffen.


Wir prüfen nun, wie wir mit diesen Informationen umgehen und werden hierzu auch die Landtagsfraktion um Unterstützung bitten. Wer von ähnlichen Umständen in Erfurter Schulen weiß, den bitten wir um Hinweise, die wir selbstverständlich vertraulich handhaben.


Übrigens:


Heute wird der neue Landeshaushalt der rot-rot-grünen Minderheitsregierung das erste Mal im Landtag debattiert. Wer neu geschaffene Stellen für mehr Lehrer sucht, um die oben beschriebenen Probleme wenigstens ein bisschen zu mildern, wird enttäuscht. Die CDU, die als Mehrheitsbeschaffer für Rot-Rot-Grün faktisch mitregiert, sieht hier auch keinen Ergänzungsbedarf. Da bekommt man doch ein Gefühl dafür, wie die oben beschriebenen Missstände entstehen konnten.


Folgende Anfragen zur aktuellen Situation an zwei Erfurter Schulen an die Stadtverwaltung können Sie auf folgenden links einsehen:


https://afd-ef.de/0000-20-unflexible-abholzeiten-und-kontaktbeschraenkungen-an-der-erfurter-bechsteinschule/

https://afd-ef.de/0000-20-maskenpflicht-an-erfurter-schulen/


Ihre Fraktion der AfD im Erfurter Stadtrat